USA werfen Iran geheime Zusammenarbeit mit Al-Kaida vor
29. Juli 2011
Washington - Die USA haben dem Iran am Donnerstag vorgeworfen, ein "Geheimabkommen" mit einem Ableger der Al-Kaida geschlossen zu haben. Über das Netzwerk würde die Terrororganisation Geldmittel und neue Kämpfer für Anschläge in Afghanistan und Pakistan bereitstellen, teilte das US-Finanzministerium mit. Demnach soll mit der Bekanntgabe die Rolle Teherans als "wichtiger Transitort" der terroristischen Aktivitäten enthüllt werden.
Gleichwohl herrsche innerhalb der US-Geheimdienste Uneinigkeit über das Ausmaß möglicher direkter Verbindungen zwischen der iranischen Regierung und der Al-Kaida, erklärten Behördenvertreter.
Der iranische Widerstand verurteilt scharf die terroristischen Überfälle in Norwegen

NWRI – Der iranische Widerstand verurteilt scharf die terroristischen Überfälle auf das Büro des norwegischen Premierministers und eine Versammlung der Jugendorganisation der Arbeiterpartei. Der iranische Widerstand spricht der Regierung und dem Volk Norwegens, besonders den Familien der Opfer seine wärmste Anteilnahme, seine Solidarität und sein Beileid aus und hofft, dass die Verletzten rasch und völlig genesen mögen.
Amnesty verurteilt öffentliche Hinrichtung dreier Männer im Iran
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich zutiefst empört über die öffentliche Hinrichtung von drei Männern im Iran gezeigt, bei der auch Kinder zugeschaut haben sollen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich zutiefst empört über die öffentliche Hinrichtung von drei Männern im Iran gezeigt, bei der auch Kinder zugeschaut haben sollen. Derlei Aktionen verstärkten vielmehr die "Akzeptanz von Gewalt und den Durst nach Blut" im Iran als den Glauben an Gerechtigkeit, erklärte die Organisation am Donnerstag in London.
Iran intensiviert laut Opposition Arbeit an Nuklearwaffen
23. Juli 2011
Washington - Der Iran hat nach Angaben einer Oppositionsgruppe seine unterschiedlichen Atomforschungen in einer neuen Verteidigungsbehörde zusammengeführt, um die Entwicklung von Nuklearwaffen gezielter voranzutreiben. Die Behörde sei bereits im März gegründet worden, teilte die Gruppe Mudschaheddin-e Chalk (MEK) mit. Ein ehemaliger Atominspektor hatte am Freitag erklärt, er habe ähnliche Berichte gehört.
Die neue Behörde stehe unter der Führung des Physikers Moshen Fakhrizadeh, der seit langem verdächtigt wird, das geheime Atomprogramm des Iran zu leiten, erklärte ein MEK-Sprecher. Gegen ihn wurden in der Vergangenheit bereits Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat verhängt.
Großkundgebung bei Paris für Schutz von Camp Aschraf

Paris (dpa) - Tausende von Exiliranern aus aller Welt haben am Samstag bei einer Großkundgebung bei Paris internationalen Schutz für das Flüchtlingslager Camp Aschraf im Irak gefordert. Die Vereinten Nationen, die USA und die Europäische Union müssten die 3400 iranischen Oppositionellen vor weiteren Übergriffen irakischer Sicherheitskräfte bewahren, sagte ein Sprecher des Nationalen Widerstandsrats Iran ( NWRI). Gleichzeitig wurde ein «demokratischer Wandel im Iran» gefordert. Die Beschwichtigungspolitik des Westens gegenüber dem klerikalen Regime müsse ein Ende haben.
Im Irak droht Camp Ashraf die Zerstörung
Kaum beachtet von der Öffenlichkeit ist im Irak ein Blutbad in einer Flüchtlingssiedlung angerichtet worden. Ohne internationale Hilfe befürchtet der Iranische Widerstandsrat die totale Zerstörung der Siedlung.
Geboren wurde Hanif Kafil vor 28 Jahren in Teheran, gestorben ist der Informatiker im Morgenrauen des 8. April im Irak durch eine Kugel, die ihn in den Hinterkopf traf. Kafil ist das erste Opfer, welches der Überfall irakischer Regierungstruppen auf die Flüchtlingssiedlung Ashraf fordert. Die meisten der dort lebenden 3400 iranischen Volksmudschaheddin werden im Schlaf überrascht. Widerstand können die wehrlosen Menschen nicht leisten, dennoch feuern die Soldaten immer wieder in die Menge. 34 Menschen sterben an diesem Aprilmorgen, mehr als 340 weitere Lagerbewohner werden verletzt. Die Soldaten besetzen die Siedlung.Trotz zahlreicher internationaler Proteste ist Bagdad dabei, Ashraf in ein Gefangenenlager zu verwandeln. Vier Meter hohe Erdwälle wurden aufgeschüttet, Journalisten wie Hilfsorganisationen jeder Zugang verwehrt und eine Evakuierung der Schwerverletzten untersagt.
Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ruft zu Unterstützung für die Menschen in Ashraf auf
Bei einer internationalen Konferenz in Paris verurteilte der amerikanische Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel am 27. April die Tragödie, die sich im Lager Ashraf im Irak abspielt, und kündigte an, sich mit aller Kraft für die dort lebenden iranischen Oppositionellen einzusetzen.
Am 8. April 2011 haben irakische Truppen auf Verlangen Teherans ein Blutbad in dem Lager Ashraf nordöstlich von Bagdad angerichtet, in dem iranische Oppositionelle leben. Bisher forderte der im Voraus geplante militärische Angriff 35 Todesopfer - darunter acht Frauen - unter den dort lebenden Zivilisten. Mehr als 300 Bewohner von Ashraf wurden verletzt, die meisten erlitten Schussverletzungen. Die Exiliraner in Ashraf sind in ständiger Gefahr, Opfer von weiteren gewaltsamen Übergriffen zu werden.
IRAK: AMNESTY FORDERT ZURÜCKHALTUNG DES MILITÄRS IM CAMP ASHRAF
Amnesty International fordert die irakischen Behörden auf, jegliche militärischen Aktionen zu unterbinden, die das Leben von Zivilpersonen im Camp Ashraf gefährden würden. In dem nördlich von Bagdad gelegenen Lager Camp Ashraf leben vor allem iranische Flüchtlinge und ExiliranerInnen.
Nur wenige Tage nach dem Angriff der irakischen Sicherheitskräfte vom 8. April auf das Lager hat Amnesty International von erneuten Truppenbewegungen und anderen militärischen Maßnahmen erfahren. Das gewaltsame Vorgehen des Militärs hatte das Leben von mehr als 30 BewohnerInnen des Lagers gefordert, zahlreiche weitere Menschen waren verletzt worden.
Internationale Liga für Menschenrechte verurteilt
Liga ist um die Situation der iranischen Volksmodjahedin
im Irak zutiefst besorgt und fordert unverzüglich
internationale Hilfe
Die Internationale Liga für Menschenrechte verurteilt die militärischen Angriffe irakischer Soldaten auf iranische Bewohner und Bewohnerinnen des Camp Ashraf im Irak. Die Liga fordert die Bundesregierung, die Europäische Union, die US-Regierung und die UNO dazu auf, durch politischen Druck auf die irakische Regierung alle militärischen Operationen gegen das Camp sofort zu stoppen, den Schutz für die Bewohner des Camps und die Versorgung der Verwundeten sicher zu stellen.
Wo war der Westen?
Angriff auf Camp Ashraf
Die Iranerin Saba Haftbaradaran hätte ein gutes Leben haben können. Ihr Mutter brachte sie im iranischen Evin-Gefängnis, das für seine politischen Häftlinge bekannt ist, zur Welt. Das erste was Saba von dieser Welt erblickt – von ihrer Welt erblickte – waren die kalten Stäbe der Unterdrückung eines totalitären Staates. Mit zwei Jahren flüchtete sie mit ihrer Mutter über die Berge ins Ausland und landete im Berliner-Exil. Hier besuchte Saba gemeinsam mit ihrer Schwester die Schule, nahm Musikunterricht und fand gefallen an der Harmonie der Klänge. „Meine Tochter Saba wollte gerne Musik machen“,
Sozialistische Partei Frankreichs: Massaker in Ashraf muss beendet werden
NWRI – Am 7. Mai veröffentlichte die Sozialistische Partei Frankreichs eine Erklärung über das Massaker in Camp Ashraf, der Heimstatt von 3.400 Mitgliedern der Organisation der iranischen Volksmudschaheddin ( PMOI/MEK) im Irak. Die Erklärung, die auf der Website der Partei erschien, lautet in Übersetzung wie folgt:
Das Töten in Ashraf muss beendet werden
Seit die Aufsicht über das Lager Ashraf im Irak, Wohnstatt von Volksmudschaheddin, die im Exil leben, irakischen Behörden anvertraut wurde, sind die Bewohner des Lagers einer dauernden blutigen Unterdrückung ausgesetzt.
Verweigert der Irak medizinische Hilfe?
Menschen sterben an Schusswunden, die keinesfalls tödlich sind, und erliegen Verletzungen, die behandelt werden könnten. Den Exil-Iranern im Camp Ashraf fehlt es nach dem Angriff der irakischen Armee an elementarer medizinischer Versorgung.
BERLIN. Schüsse fallen. Silhouetten im Wüstenstaub schlagen mit Stöcken immer wieder auf andere ein. Militärfahrzeuge überrollen scheinbar absichtlich hilflose Personen. So stellen sich die Ereignisse am 8. April in Camp Ashraf in einem Video dar, das der Verein deutsch-iranischer Mediziner zeigt.
Der Vereinsvorsitzende Dr. Mohammad Tasslimi spricht von einem Massaker der irakischen Armee auf Geheiß des Ministerpräsidenten Nuri Al Maleki und "auf Verlangen der iranischen Regierung".
Viele der 3400 Exil-Iraner in dem Camp 60 Kilometer nördlich von Bagdad gehören den Volksmudschaheddin ( PMOI) an, einer oppositionellen Gruppierung, die im Iran verfolgt wird.
Acht Gefangene in verschiedenen Städten des Iran hingerichtet
Zwei der Hingerichteten waren zum Tatzeitpunkt unter 18 Jahren
NWRI – Das klerikale Regime lies am 3. Mai in der nordiranischen Stadt Sari zwei Gefangene hängen. Ein weiterer Gefangenen wurde in einem Dorf in der Gemeinde Ashtian gehängt. Der Vorsitzende der Justiz der Zentralprovinz sagte, die Gefangenen hätten „Unruhe und Pessimismus gegen das Regime“ verbreitet und beschrieb das Ziel der Hinrichtungen als „Stärkung der Sicherheit der Bevölkerung“.
EU-Parlamentsdelegation besucht Irak: "Sicherheitslage bleibt sehr sensibel"
Der britische Abgeordnete Struan Stevenson leitete die Irak-Delegation des EU-Parlaments
Vier EU-Abgeordnete besuchten vergangene Woche den Irak. Sie trafen Präsident Talabani, Parlamentsabgeordnete und wichtige Politiker. Der konservative britische Abgeordnete Struan Stevenson leitete die Delegation. Sein Fazit: Das Leben im Irak ist noch immer gefährlich. Vor allem die unausgewogene politische Repräsentation der unterschiedlichen Gruppen ist problematisch.
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- 8.April 2011: Irakische Truppen haben das Feuer auf die Bewohner Ashrafs eröffnet; eine Reihe von Bewohnern wurden getötet bzw. verwundet
- Internationale Konferenz in Paris: Aufforderung an die irakischen Truppen, das Lager Ashraf zu verlassen
- Volksaufstand lebt weiter
- Iranische Niederländerin hingerichtet
- Iran-Waffenlieferungen seit Jahren bekannt
- Regime schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer













































